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Bo-Kaap

Bo-Kaap

Regenbogennation, so hat Nelson Mandela Südafrika genannt. Und nirgendwo in Kapstadt wird die bunte Vielfalt besser deutlich als in Bo Kaap, einem der ältesten und interessantesten Viertel der Mother City. Die knallbunten Häuser sind das Markenzeichen des Viertel. Sie geben den kleinen Straßen ihren ganz besonderen Reiz, der so sonst nirgendwo in Kapstadt zu erleben ist. Trotzdem sind die bunten Fassaden nur sichtbarer Ausdruck der alten Geschichte und Kultur, die in diesem Stadtteil noch lebendig ist.

Bunte Häuser

Rot neben Gelb und Blau, gegenüber Orange zwischen Lila und Grün. Wer schon einmal in Bo Kaap war, wird die bunten Fassaden der Häuser so schnell nicht wieder vergessen. Warum die Gebäude so farbenfroh bemalt sind, darum ranken sich einige Legenden. So wollte etwa ein Arzt sein Geschäft ankurbeln und strich sein Haus in Pink, um zwischen allen weißen Häusern leichter gefunden zu werden. Den Nachbarn gefiel das allerdings  so gut, dass sie gleich auch zum Pinsel griffen. Am wahrscheinlichsten ist allerdings, dass die bunten Fassaden mit den ersten Bewohnern in das Viertel kamen. Seit dem 17. Jahrhundert lebten vor allem Sklaven in diesem Teil Kapstadts, die ausschließlich die Farben Grau und Braun tragen durften. Mit ihrer Befreiung gewannen die Sklaven auch die Farben zurück. Ihre bunten Häuser sind bis heute ein Zeichen der wiedergewonnenen Freiheit.

Wer jedes Jahr einmal durch das Viertel spaziert, wird die kleinen Häuser allerdings kaum wiedererkennen. Weil die Sonne die bunten Fassaden so schnell ausbleicht, streichen die Bewohner ihre Häuser jedes Jahr aufs Neue. Wer welche Farbe bekommt, wird in den einzelnen Teilen des Viertels nach Alter vergeben. Die ältesten Bewohner dürfen zu erst aussuchen, die Jüngeren zum Schluss. Außerdem ist pro Haus nur eine Farbe erlaubt, bunte Streifen oder Punkte wird man hier also vergeblich suchen.

Die Geschichte des Bo Kaap

Noch heute heißt Bo Kaap auch Cap Malay Quarter oder Malaienviertel. Viele der Bewohner sind Nachfahren der im 17. und 18. Jahrhundert von der Holländisch-Ostindischen Handelskompanie verschleppten Sklaven. Sie werden auch Kap-Malaien genannt. Der Begriff Malaien ist allerdings irreführend, denn die meisten Sklaven stammten nicht aus Malaysia sondern aus Indonesien, Sri Lanka und Indien.

Die Geschichte der Kap-Malaien wird in einem der ältesten Häuser des Viertels erzählt. An der Wale Street 71 liegt das Bo-Kaap Museum. Es ist wie ein muslimisches Haus des 19. Jahrhunderts eingerichtet und dokumentiert die Geschichte des Viertels, wie etwa den erfolgreichen Kampf gegen das Apartheit-Regime.

Mehr Infos dazu erhaltet ihr bei unseren Partner, dem Kapstadtmagazin: http://www.kapstadtmagazin.de/bo-kaap

 

Discover the fascinating history and unique culture of the Bo-Kaap, tucked away under the slopes of Signal Hill. Formerly known as the Malay Quarter, this bright and colourful neighbourhood has a rich Cape Malay culture with roots as old as Cape Town itself.

Colorful Houses

When and why the dwellers of Bo-Kaap did start to decorate and enhance their houses in these vivid colours? No one knows exactly when!

It is speculated that it has a lot to do with the self-reinvention of South Africa as the Rainbow Nation. But from residents stories, the change happened when the Bo-Kaap community residents bought their houses from the city council and as owners then decorated their own homes with bright colours. Even more so since after Apartheid as an expression of long-subdued individualism and a celebration of their new-found freedom.

Also to note is that all Bo-Kaap homes built before a certain period, need to retain their building facades exactly as described in the Heritage documents. So that the area maintains it’s history from when it was built between 1750s-1950s.

The story of the Bo Kaap

The residents of Bo-Kaap are mostly descended from slaves who were imported to the Cape by the Dutch during the the sixteenth and seventeenth centuries. They reigned from Africa, Indonesia, Java Malaysia, and elsewhere in Asia. They were known as “Cape Malays”, which is an incorrect term as most of BoKaap’s residents are not entirely of Malaysian descent. There are still traces of Indonesian vocabulary in BoKaap’s dialect such as “trim-makaasi” thank-you and “kanalah” please! There are also many words which have also been substituted with Afrikaans.

More Info: http://www.bokaap.co.za/

Addo Elephant National Park

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