Browsed by
Category: Lifestyle

Summer Concerts @ Kirstenbosch Gardens

Summer Concerts @ Kirstenbosch Gardens

Jedes Jahr ab November, während der Sommermonate, wird Kapstadts schönster Garten zu einem Hochgenuss für Augen und Ohren.

Jedes Jahr im Sommer zieht es sonntags zahlreiche Kapstädter und Besucher in die umwerfende Naturkulisse des Kirstenbosch Botanical Garden. Live Musik, Picknick und die entspannte Atmosphäre auf der Picknickdecke machen einen Sonntag im Sommer perfekt.

Read More Read More

Südafrika Lexikon

Südafrika Lexikon

Von A wie Apartheid bis Z wie Zuma: Unser Südafrika-Lexikon vermittelt dir, was du über Land und Leute wissen musst.

Apartheid: Von 1948 bis 1994 herrschte Apartheid in Südafrika, was wörtlich “Getrennt-sein” bedeutet. Die nicht-weiße Bevölkerung Südafrikas wurde in einem rassistischen System unterdrückt, in Townships und so genannte Homelands gesperrt. Der Widerstand gegen die Apartheid wurde von Nelson Mandelas ANC angeführt, der größten Partei Südafrikas.

Airtime: „Ich habe kein Airtime mehr“. „Airtime“ wird immer gebraucht und deshalb kann man Airtime überall in Südafrika kaufen: an Tankstellen, im Supermarkt, in Kinos, am Straßenrand, im Township. Gemeint ist Handyguthaben, das meist in kleinen Einheiten verkauft wird: zwischen 5 und 200 Rand, also in etwa 50eurocent bis 15 Euro.

Bafana Bafana: Das ist der Spitzname der südafrikanischen Nationalelf und bedeutet in etwa: “die Jungs”. Nachdem Bafana Bafana beim Confederations Cup mit einem vierten Platz reüssierten, waren die Hoffnungen zur WM 2010 hoch gesteckt. Doch ein 2:1-Sieg gegen Frankreich reichte nicht, die Jungs in Gelb und Grün schieden in der Vorrunde aus.

Big Five: Ob im Kruger National Park oder in einem anderen der zahllosen Nationalparks und Game Reserves: Die Südafrikaner haben ihre “Big Five” zu Geld gemacht. Die Attraktionen jeder Safari – Nashorn, Elefant, Löwe, Wasserbüffel und Leopard – sind auch auf den Banknoten des Landes abgebildet.

Biltong: Früher aßen die Vortrekker der Buren den beliebten Trockenfleisch-Snack aus Rinder-, Kudu- oder Straußenfleisch im Planwagen. Heute gibt es Biltong an jeder Tankstelle: in handliche Scheibchen geschnitten oder als großer Schwarten. Letzteres sei nur Menschen mit guten Zähnen und viel Geduld empfohlen.

Baie Dankie: ist Afrikaans und heißt vielen Dank. Baie Dankie wird eigentlich immer und von jedem verwendet. Dazu gehört ein herzliches Lächeln.

Buren: Die Afrikaaner oder Buren sind die Nachfahren der ersten europäischen Siedler am Kap – hauptsächlich Niederländer, Deutsche und Franzosen. Der Begriff Bure leitet sich vom niederländischen Wort “boer”, Bauer ab. Die “Afrikaaner”, wie sie sich selbst nennen, stellen neben den Briten den größten Teil der weißen Bevölkerung.

Braai: „Von Höhlenmenschen entdeckt, perfektioniert von Südafrikanern“ So lautet ein Sprichwort. Ein Braai ist die südafrikanische Variante des Grillens bzw des BBQ. Bei allen Südafrikanern ist der Braai ein beliebtes Freizeitspektakel. Gegrillt wird eigentlich immer, meist Steaks, Hähnchenkeulen, „Lammchopies“ und Boerewors – eine lecker gewürzte Bratwurstrolle. Dazu gibt’s die Chilli-Soße Chakalaka. Eine Einladung zum Braai sollte man auf keinen Fall ausschlagen.

Coloureds: Keineswegs abwertend gemeint ist der Ausdruck “Farbige” in Südafrika. Die Coloureds bilden neben Weißen, Schwarzen und Indern beziehungsweise Asiaten eine vierte Volksgruppe in Südafrika. Wie die Buren sprechen die meisten Coloureds Afrikaans, eine dem Niederländischen verwandte Sprache.

Droerwors: Südafrikanischer Snack, den es an jedem Kiosk und Shop für wenige Rand gibt. Ähnlich wie Biltong wird die trockene Wurst gerne und überall gekaut.

Haibo: Ist ein Zuluwort und wird oft als Ausdruck des Erstaunens verwendet. Er bedeutet etwa so viel wie: Wirklich? Echt?

Highjacking: Das bewaffnete Entwenden von Fahrzeugen. Jeder Südafrikaner, der ein Auto besitzt, wird Touristen vor dieser Art des Raubüberfalls warnen. Passiert in Wirklichkeit jedoch viel seltener als es aufgeregte Zeitungsschlagzeilen vermuten lassen.

Howzit: Standardgruß in Südafrika und Kurzform des längeren “how is it?” Auch wenn das “Wie geht’s?” bedeutet, erwartet man keine lange Erläuterung der eigenen Befindlichkeit. Es reicht als Antwort “fine” zu sagen oder einfach ein gut gelauntes “howzit” zurück zu schmettern.

Kwaito: Die Musik der urbanen, schwarzen Jugend: eine Mischung aus Disko, Hiphop, R&B und Dancehall vermischt mit einem ordentlichen Schuss House-Beats. Außer in einigen liberalen Vierteln der Großstädte – wie Meville in Johannesburg oder Observatory in Kapstadt – ist das Nachtleben noch immer durch unsichtbare Rassenschranken getrennt.

Loadshedding: Südafrika steckt in einer Energiekrise und wegen Ausfalls wichtiger Kraftwerke wird der der Strom in Südafrika rationiert. Mittlerweile gibt es Loadshedding Apps, die über Uhrzeit, Dauer und Stadtbezirk des Stromausfalls per Push-Mitteilung informieren.

Madam and Eve: Niemand kommentiert so spitz und lebensnah das moderne Südafrika wie “Madam and Eve”, der beliebteste Comic-Strip des Landes über eine südafrikanische “Madam” und ihre schwarze Haushälterin Eve. Seit über zehn Jahren freuen sich Millionen Leser über die tägliche Dosis Respektlosigkeit. Ein Muss für Comic-Fans!

Madiba: Madiba nennen die Südafrikaner ihren Volkshelden Nelson Mandela, nach dessen Klan-Namen. Der Freiheitskämpfer vom Volk der Xhosa verbrachte 27 Jahre im Gefängnis unter anderem auf Robben Island als politischer Gefangener des Apartheid-Regimes, bevor er 1994 erster schwarzer Präsident des Landes wurde und den Friedensnobelpreis erhielt.

Minibusse: Verkehrsmittel Nummer eins auf dem afrikanischen Kontinent. Die Fahrer der stets überfüllten Busse sind für ihre rabiate Fahrweise bekannt; überholt wird auf allen Spuren und ohne zu blinken. Wohin welche Busse fahren, ist für Außenstehende nur schwer zu durchschauen und wird per Handzeichen signalisiert.

Rand: So heißt die Währung Südafrikas, abgeleitet von der Region Witwatersrand, dem “Weißwasser-Gebirge”, die mit ihren Goldvorkommen maßgeblich zum Wohlstand Südafrikas beitrug.

Robots: Keine kleinen Roboter, die auf südafrikanischen Straßen stehen, sondern schlicht Ampeln. Gehört zu den englischen Ausdrücken, die außerhalb von Südafrika niemand versteht, genauso wie “Garage” für Tankstelle oder “Bankteller” für Geldautomat. Will man Geld abheben, fragt man jedoch am besten nach einem “ATM” (für “automated teller machine”).

Sangoma: Der Besuch bei einer Sangoma, einer traditionellen Heilerin, soll schon manchem Südafrikaner Glück gebracht haben – vor anstehenden Geschäften oder dem nächsten Fußballspiel: Auf dem Spielfeld vergrabene Hühnerknochen oder von einer Sangoma zeremoniell geweihte Fußballschuhe sind keine Seltenheit in dem Land am Kap.

Shebeen: Township-Kneipen, die während der Apartheid illegal waren und sich bei der schwarzen Bevölkerung großer Beliebtheit erfreuen. Das Bier wird in 0,75-Liter Flaschen, so genannten Quarts, ausgeschenkt. Sofern es nicht gleich selbst gebrautes Maisbier gibt. Auf jeden Fall einen Besuch wert – mit ortskundiger Begleitung.

Shooter: Nein, so heißen nicht bewaffnete Gangster, sondern die überaus beliebten Kurzen, die in fast jeder Bar zu finden sind. Eigenwillige Kreationen aus drei bis vier Likörsorten in einem Schnapsglas mit noch eigenwilligeren Namen: “B52”, “Black Bitch”, “Sowetan Toilet” – am bekanntesten ist der “Springbok”: Pefferminzlikör mit Kahlua.

Small Five: Neben den berühmten Big Five leben in Südafrika und im Krüger National Park auch die Small Five: Löwenameise, Nashornkäfer, die Leopardenschildkröte, der Büffelvogel und die (Elefanten-)Rüsselmaus. Die Small Five tragen den Namen der Big Five. Viel Glück beim beobachten.

Soweto: Keiner weiß, wie viele Millionen Menschen in den South-Western-Townships in der Nähe von Johannesburg wirklich leben. Fest steht allerdings, dass sich das ehemalige Ghetto Soweto längst zu einer Großstadt gemausert hat – mit Villenviertel, Krankenhäusern, Museen und Shoppingmalls. Für Besucher ist vor allem das dortige Viertel Orlando-West ein lohnendes Ziel.

Springboks: Die Rugby-Nationalmannschaft “Springboks” sind mit den “Proteas”, dem nach der Nationalblume benannten Kricketteam des Landes, die sportlichen Helden der weißen Minderheit. Doch seit der WM im eigenen Land begeistern sich mehr und mehr weiße Südafrikaner auch für Fußball.

Sundowner: Ein Sundowner ist besonders in Kapstadt beliebt und an vielen Orten der Mother City wunderschön. Ein Sundowner ist ein Drink – meist Wein oder Sekt – den man während des Sonnenuntergangs zu sich nimmt. Das Wort Sundowner beschreibt also die Aktion, einen Drink zum Sonnenuntergang am besten draußen einzunehmen. Beliebte Plätze sind der Tafelberg, die Clifton Strände oder auch Bars mit Meeresblick.

Tutu: Desmond Tutu ist neben Nelson Mandela und Frederik Willem de Klerk ein weiterer Friedensnobelpreisträger Südafrikas. Der anglikanische Erzbischof wurde 1984 für seinen Kampf gegen die Apartheid geehrt und gilt als Erfinder des Ausdrucks “Rainbow Nation”. Aber auch gegenüber der ANC-Regierung nimmt der 80-Jährige kein Blatt vor den Mund.

Ubuntu: Bedeutet in etwa “Gemeinsinn” und ist vermutlich die einzige Zulu-Vokabel, die es in den Sprachwortschatz westlicher Länder geschafft hat. Als Management-Philosophie mit exotischem Anstrich und als Variante des Betriebssystems Linux.

Vuvuzela: Die Plastiktröte dürfte spätestens seit der WM 2010 bekannt sein. Vuvuzelas waren zur WM Südafrikas Exportschlager Nummer eins.

Zuma: Der ehemalige ANC-Chef Jacob Zuma war der vierte Ministerpräsident Südafrikas seit dem Ende der Apartheid (Amtszeit: 2009 – 14. Februar 2018). Von dem Karikaturisten Zapiro wird er traditionell mit einer Dusche auf dem Kopf gezeichnet. Eine Anspielung auf den Versuch des für seine Affären bekannten Politikers sich mit einer heißen Dusche vor einer HIV-Infektion zu schützen. Gegen Jacob Zuma waren schon vor Amtsantritt Vorwürfe in insgesamt 783 Fällen wegen Korruption, Betrug, Geldwäsche und Steuerhinterziehung erhoben worden. Er streitet sie alle ab.

©kapstadtmagazin.de

Wie Kapstadt Weihnachten feiert

Wie Kapstadt Weihnachten feiert

Der Kalender sagt: es ist Weihnachtszeit. Doch was machen die Shorts, Flip-Flops und das Strandhandtuch da? Das passt nicht zum Weihnachtsmann im schweren roten Mantel. Trotzdem wird hier in Kapstadt Weihnachten gefeiert –  in Flip Flops eben – und am Strand.

Weiße Weihnachten hat man in Kapstadt höchsten am Sandstrand, denn hier ist der Sand schneeweiss und reflektiert die Sonne. Kälte braucht auch keiner befürchten, denn auf der Südhalbkugel ist zu dieser Jahreszeit Hochsommer.
In Kapstadt ist dann mit Temperaturen bis zu 30°C und schönstem Wetter zu rechnen.

Weihnachten in Kapstadt
Doch trotz Lichterketten, Weihnachstdeko an der Waterfront und Jingle Bells im Fahrstuhl und im Supermarkt kommt bei sommerlichen Temperaturen keine echte Weihnachtsstimmung bei uns mitteleuropäischen Wahlkapstädtern auf. Der riesige Weihnachtsbaum an der V&A Waterfront fühlt sich etwas fehl am Platze, noch skurriler ist es im größten Shopping-Center der Stadt, dem Canal Walk. Hier können Kinder sogar auf einer riesigen, mit Kunstschnee befüllten Rampe Schlitten fahren.

Weihnachtsmärkte und Weihnachtskonzerte

Aber die Kapstädter kennen es natürlich nicht anders und freuen sich auf ihre sommerliche Weihnachstzeit. Es gibt viele kleine und größere Weihnachtsmärkte, auf denen man Weihnachtsdeko und handgefertigte Geschenke, Schmuck und Kleidung erwerben oder einfach nur flanieren, Livemusik lauschen und sich den Magen mit allerlei Köstlichkeiten vollschlagen kann.

Der wichtigste Weihnachtstag in Südafrika

Der große Weihnachtsfeiertag ist der 25. Dezember, also der 1. Weihnachtsfeiertag. Kapstädter treffen sich zum großen Familien-Essen, tagsüber wohlgemerkt, essen, feiern, trinken, schwimmen, tauschen Geschenke aus und genießen das Leben. Wie wir es aus Europa am 24.12. kennen.
Und natürlich gehen Kapstädter auch in die Kirche. Etwa 80 Prozent der südafrikanischen Bevölkerung ist christlich geprägt und so suchen viele bereits am 24. Dezember die Mitternachtsmesse auf, um die Geburt Christi zu feiern. Am 25. Dezember veranstalten viele Kirchen spezielle Messen, in denen die Chöre Konzerte geben.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag strömt ganz Kapstadt nach draußen, um am Strand oder in Parks zu picknicken, lekker zu braaien oder sich einfach nur von der Völlerei des ersten Weihnachtstages zu erholen. Die meisten Geschäfte in den Touristengegenden und in den großen Shopping Centern haben an diesem „Day of Goodwill“ wieder geöffnet.

Copyright: kapstadtmagazin.de