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Category: Lifestyle

24. September National Braai Day

24. September National Braai Day

Jedes Jahr am 24. September versammeln sich die Südafrikaner am Feuer und feiern ihre Kultur. Gegrillt wird dabei alles, was Land und Meer zu bieten hat.

Riesige Rindersteaks, delikate Lammspießchen, Folienkartoffeln oder vegetarisches Grillgut liegen am 24. September auf den südafrikanischen Tellern. Denn dann wird das kulturelle Erbe der Regebogennation gesellig am Feuer gefeiert.
Neben südafrikanischen Wildspezialitäten wie Kudu, Strauß oder Springbock ist besonders die Boerewors beliebt. Klar, die Spezialität Biltong wird auch nicht fehlen.

Der Heritage Day in Südafrika ist ein nationaler Feiertag. Die unterschiedlichen vereinten Kulturen und deren Traditionen werden geehrt, um das nationale Bewusstsein der Einheit zu stärken.

Seit 1995 ein offizieller Feiertag

Dieser Tag ist seit 1995 ein offizieller Feiertag in der Republik Südafrika und arbeitsfrei. Banken und Behörden sind geschlossen, Geschäfte haben teilweise geöffnet.

Seit einer Medienkampagne im Jahr 2005 von Jan Scanell oder besser bekannt als Jan Braai wird der 24. September auch National Braai Day genannt. Zusammen mit dem Friedensnobelpreisträger Erzbischof Desmond Tutu hat er mit seiner erfrischenden, authentischen Art die Regenbogennation zum geselligen Braai vereint.

Wichtige Regeln für einen Braai >

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© Bild & Text: kapstadtmagazin

 

So lekker isst Südafrika: Volkssport Grillen

So lekker isst Südafrika: Volkssport Grillen

Südafrika ist eine Grillnation und in eben dieser Küchendisziplin werden sie oft als Grillweltmeister bezeichnet.

Es ist ganz egal was gerade los ist, gebraait wird in Kapstadt und in ganz Südafrika zu jeder Gelegenheit. Und dies auch sportlich.

Zum Markenzeichen von Südafrika ist das sogenannte Braaivleis (kurz: Braai) geworden. Der Braai, die übliche Grillart hierzulande, ist Philosophie und Lebensart. Ein wichtiges Ereignis, welches das Grillen zuhause, im Garten, auf Bürgersteigen, am Strand, im Stadion – also überall beschreibt. Braaien ist ein Ritual.

Vor allem an Sonntagnachmittagen steigen aus vielen Gärten Rauchwolken empor. Wettbewerbe im Schnellgrillen, kreative Fleisch-Gewürzkombinationen oder Show-Grillen sind keine Seltenheit. Dem Grill-Sport zu Ehren ist sogar ein Feiertag gewidmet, der „National Braai Day“ am 24. September.

Das Grillen ist Männersache – und eine Kunst für sich. Mit „Brannewein und Coke“ – ein Longdrink aus Brandwein und Coca Cola – versammeln sich die Herren um die Feuerstelle, zelebrieren das Anzünden, fachsimpeln über die Glut und testen die Temperatur mit der Handfläche. Das Feuermachen ist ein Ritual. Stolz darf derjenige sein, der zu einem Braai geladen wird: Eine Einladung zum Braai ist der Ritterschlag jeder Freundschaft. Wer das Glück hat, sollte am besten Tage vorher nichts mehr essen, die Fleischberge sind riesig.

Was wird eigentlich gegrillt?

Südafrikaner sind Genießer und wenn es ums Essen geht, dann erst recht. Ganze Generationen von Rindern oder Kudus lassen Ihre Schultern und Rippen. Saftige Hinterteile werden mit Soßen bestrichen und einmassiert. Bei einem familiären Sonntagsgrill lagern die Fleischmassen in Kühlkisten, nicht viel kleiner als Badewannen. Das Fleisch – das Stück Lebenskraft – wird direkt geröstet.

Wie schon erwähnt, grillen ist in Südafrika Männersache, die Damen genießen die Grillkunst, entspannen sich mit einem Glas Weisswein oder bereiten Salate vor.

7 Regeln für deinen ersten südafrikanischen Braai >

Text & Bilder © kapstadtmagazin.de

18. Juli – Mandela Tag

18. Juli – Mandela Tag

Jedes Jahr am 18. Juli wird der Mandela Tag gefeiert. Der Gedenktag wird seit 2010 jährlich begangen, dem Geburtstag des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela (1918–2013).

“Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.” Dieses Zitat gehört zu den wohl bekanntesten Sätzen Nelson Mandelas. Seinen Geburtstag, den 18. Juli, erklärte die UN-Generalversammlung im November 2009 zum internationalen Nelson-Mandela-Tag.

Damit würdigt sie seinen jahrzehntelangen Einsatz für eine Kultur des Friedens und der Freiheit. Der Welttag zu Ehren des ehemaligen Präsidenten von Südafrika wurde 2010 zum ersten Mal gefeiert.

Der “internationale Mandela Tag” steht allen voran für humanitäres Verhalten, Frieden und Gerechtigkeit.

 

Nelson Mandela arbeitete 67 Jahre an seinen Zielen und er setzte sich für seine Mitmenschen ein.  Und genau wie Nelson Mandela seine 67 Lebensjahre für ein humanes, gerechtes und freies Südafrika geopfert hat, sollen Menschen auf der ganzen Welt an diesem Tag symbolisch 67 Minuten lang etwas Gutes tun. Das sind 67 Minuten, in denen du Dir Zeit für Andere nimmst. Ein Lächeln, ein Anruf, die weitergeleitete Nachricht…

Slogans wie „67 ways to change the world“ (deutsch: 67 Wege, die Welt zu verändern) und „67 minutes of their time to help others“ (deutsch: 67 Minuten ihrer Zeit, anderen zu helfen) verdeutlichen den Sinn und Zweck des Gedenktages. Sie fordern dazu auf, aktiv mehr Verantwortung zu übernehmen und der Gesellschaft durch einen persönlichen, wohltätigen Beitrag etwas zurückzugeben.

Der Hintergrund des Mandela Days ist natürlich, Madibas Lebenswerk in Ehren zu halten und auch zukünftige Generationen daran zu erinnern, wer Nelson Mandela war und was er für sein Land getan hat. Der hauptsächliche Fokus des 18. Juli liegt jedoch darauf, dass die Welt zumindest an diesem einen Tag ein bisschen zusammenrückt und sich darauf besinnt, was wirklich wichtig ist: Frieden und Menschlichkeit.

Text & Bilder © kapstadtmagazin.de