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Category: Sightseeing

Über 300 Jahre Stellenbosch – ein Besuch im Dorfmuseum

Über 300 Jahre Stellenbosch – ein Besuch im Dorfmuseum

Vier Wohnhäuser aus vier verschiedenen Stilepochen machen die Geschichte und Entwicklung Stellenboschs sehr eindrücklich erlebbar.

Warum sieht Stellenbosch mit seinen hohen Gebäuden und breiten Straßen so vornehm aus? Wann und wie hat sich das historische Stadtbild entwickelt? Wie muss es sich vor 300 Jahren angefühlt haben, durch die Straßen Stellenboschs zu schlendern?

Mitten in der Stellenboscher Innenstadt, findet sich ein Museum, dessen Eingangsgebäude von außen ganz klein und unscheinbar wirkt. Auf wenig Raum sind dort ausgewählte Alltagsgegenstände ausgestellt, anhand derer sich die Entwicklung des Lebens in Stellenbosch seit seiner Gründung im Jahr 1679 bis in die heutige Zeit nachvollziehen lässt. Zusätzlich stehen geschichtliche Informationen in Form kurzer Videos zur Verfügung. Damit ist das Eingangsgebäude – verglichen mit dem, was noch auf uns wartet – tatsächlich sehr schlicht.

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Um 12 Uhr knallt‘s – warum in Kapstadt jeden Tag eine Kanone abgefeuert wird

Um 12 Uhr knallt‘s – warum in Kapstadt jeden Tag eine Kanone abgefeuert wird

Wer sich mittags um 12 in der Innenstadt von Kapstadt aufhält, der hört einen lauten Knall – den Knall einer Kanone. Eine Kanone mitten in der City? Der Knall kommt von der Noon Gun. Diese sorgt jeden Tag dafür, dass die älteste Tradition der Mother City aufrechterhalten wird.

Die Noon Gun wird vom Signal Hill abgeschossen, wenige Hundert Meter über den Dächern der Stadt. Um zu ihr zu kommen, fahren wir auf der Longmarket Street durch Bo-Kaap – der berühmte Stadtteil mit seinen bunten Häusern. Immer den Berg hinauf, bis die Straße nicht mehr weiter geht. Neben einer großen Wiese stehen gleich mehrere Kanonen. Die beiden berühmtesten Kanonen der Stadt stehen allerdings zusammen auf einem Podest. Der tägliche Kanonenschuss zur Mittagszeit kommt genaugenommen aus zwei Kanonen, die sich diese Aufgabe teilen.

Bereits 20 Minuten vor Abfeuern der Kanone hat sich eine kleine Anzahl von Touristen und Einheimischen um die Kanonen versammelt. Sie genießen den Ausblick über Kapstadt und informieren sich auf Schildern über die Geschichte der Noon Gun. Knapp 10 Minuten vor 12 kommt Allister aufs Podest. Allister ist Soldat bei der South African Navy und heute für das Abfeuern der Kanone verantwortlich. Bevor er auf die Geschichte der Kanonen neben ihm eingeht, erklärt er den heutigen Gästen, dass sich zum Zeitpunkt des Kanonenschusses in sicherer Entfernung aufhalten sollten, da es sehr laut sei.

So erklärt Allister routiniert, dass die Kanonen Ende des 18 Jahrhunderts in mehreren Gefechten eingesetzt wurden. Die beiden Noon Gun-Kanonen wurden im Jahr 1786 gebaut und 1795 von der South African Navy zum ersten Mal bei einem Gefecht gegen die Briten eingesetzt wurden. Und zwar bei der Schlacht um Muizenberg, knapp 30 km von Kapstadts Zentrum entfernt. Nachdem die Briten die Region übernahmen und im Jahr 1803 das Land wieder verließen, ließen sie auch die Kanonen zurück. Seit 1806 werden sie von der Navy täglich abgefeuert und sind somit die älteste Tradition der Mother City. Der Schuss ist im Hafen von Kapstadt gut zu hören, so dass die Seeleute ihre Chronometer danach einstellen konnten.

Diese Tradition wird bis zum heutigen Tage fortgeführt – natürlich nicht mit echten Kugeln, wie zu Kriegszeiten auf dem Schlachtfeld.

Sowohl vor 200 Jahren, als auch heute, wird Schießpulver genutzt. Allister demonstriert, wie die Kanone geladen wird. Neben ihm stehen heute seine beiden Kinder, die ihrem Vater bei der Arbeit zuschauen. Allister steckt das 1,5 Kilo schwere Päckchen in die Kanone und schiebt es mit einem langen Stock hinein. Beide Kanonen sind nun einsatzbereit. „Es kommt häufiger vor,  dass es bei der ersten Kanone zu einer Fehlzündung kommt, und so ist auch die zweite Kanone schussbereit“, erklärt Allister.

Nachdem alles vorbereitet ist, begeben wir ein paar Meter von den Noon Guns weg, während Allister uns stets darüber auf dem Laufenden hält, wie viel Zeit noch bis zum Abschuss bleibt. „Noch eine Minute.“ Einige Zuschauer kommen erst jetzt an, um dem Abschuss beizuwohnen. „Noch 30 Sekunden.“ Kurz bevor der Countdown angestimmt wird, kommen die letzten Zuschauer, unter ihnen eine ältere Frau auf Krücken, die es so grade noch zu uns schafft. Viele halten sich bereits ihre Ohren zu, andere halten ihre Kameras Richtung Noon Gun. „10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, Boom“! Jetzt knallt`s aber richtig und dem lauten Knall folgt eine große Rauchwolke. Nun kann man auch das Schießpulver deutlich riechen. So fühlt es sich also an, bei dem Schuss dabei zu sein, den man Kapstadts Innenstadt jeden Tag hören kann, jeden Tag um 12 – außer an Sonn- und Feiertagen.

Wer sich mittags um 12 in Kapstadt auch schon einmal gefragt hat, wo dieser laute Knall eigentlich herkommt, für den wird sich die Fahrt auf den Signal Hill sicherlich lohnen. Hier kann man nicht nur beim Abfeuern der Noon Gun dabei sein, sondern auch etwas über die Geschichte der Stadt lernen.

Bilder und Text © kapstadtmagazin.de

Sandboarding in Atlantis

Sandboarding in Atlantis

Im Atlantik surfen kann doch jeder…. Die neuste Version nennt sich Sandboarding!

Neben ein paar offensichtlichen Vorteilen – man bleibt trocken, friert nicht und die Frisur sitzt – hast man hier vor allem jede Menge Spaß. Im Grunde ist es wie Snowboarden, nur das diesmal unter einem anstatt Schnee eine gewaltige Düne feinster Sand ist.

Ca. 40km von Kapstadt entfernt befinden sich die Sanddünen von Atlantis. Hier kann man aber neben Sandboarding auch noch ganz andere Sachen machen. Zum Beispiel mit einem 4×4 die sandigen Hügel erklimmen oder sich auf dem Snowboard ziehen lassen.

Experience the exhilarating fun of Sandboarding down the Atlantis Dunes up the beautiful West Coast of South Africa.

Sandboarding is a great new adventure sport! All it takes to sandboard is a positive attitude, a splash of sunscreen, a few basic instructions and you will be blasting down a sand dune in no time at all.

The magnificent Atlantis Dunes field, just 40 km from Cape Town, is a perfect spot to Sandboard. Amazing views and white sand dunes ranging up to 35 metres make this a must-do adventure activity while in the Cape, one of the few commercial Sandboarding locations in the world.

But that’s not the only thing you can do there. Apart from sandboarding there are also 4×4 and motor bike enthusiasts testing their skills in the sand.