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Category: Sightseeing

12 Dinge, die du noch nicht über Kapstadt wusstest

12 Dinge, die du noch nicht über Kapstadt wusstest

Wir haben für dich 12 Fun Facts über die Mother City zusammengetragen

Du bist zum ersten Mal hier in Kapstadt? Dann solltest du diesen Artikel auf jeden Fall lesen, um bestens über die Mother City Bescheid zu wissen. Aber auch Wiederholungstäter (was den Kapstadturlaub betrifft) und Einheimische können hier bestimmt noch den ein oder anderen Fun Fact dazu lernen und etwas Neues über die Stadt am Kap erfahren.  Der „Aha-Effekt“ ist vorprogrammiert. Wenn du deine neuen Informationen dann mit deinen Freunden teilst, werden sie bestimmt Augen machen.

 
1. Warum wird Kapstadt eigentlich als „Mother City“ bezeichnet?
Man erzählt sich, dass in den 1930er Jahren eine unbekannte Partei forderte, dass sich Kapstadt als einzige Stadt in Südafrika gerechtfertigtermaßen als Metropole bezeichnen dürfte. Die Bevölkerung übernahm diese Beschreibung. Und weil das Wort Metropole aus dem Griechischen stammt (meter oder metros: Mutter und polis: Stadt), war sehr schnell der Spitzname „Mother City“ geboren. Aber es gibt auch noch andere Erklärungen dafür, warum Kapstadt als Mother City bezeichnet wird. Eine ist zum Beispiel der hier oft verwendete Slang, in dem nicht selten der Ausdruck „your mother“ („deine Mutter“) verwendet wird. Und die andere Erklärung kommt daher, dass es im schläfrigen Kapstadt oft neun Monate dauert, bis etwas gemacht wird (z.B. Baustellen).

2. In Kapstadt kannst du vier Jahreszeiten an einem Tag erleben
Ja, das stimmt wirklich! Wenn du Kapstadt im „Winter“ besuchst, musst du wirklich auf alles gefasst sein. Von Ende Mai bis August kann hier wirklich alles passieren! Eiskalte Nord-West-Winde sind an der Tagesordnung. Die Temperaturen bewegen sich normalerweise zwischen 8 und 17°C, können allerdings auch auf sommerlich warme 25°C ansteigen. Berühmt berüchtigt ist Kapstadt für seinen Platzregen: Die Topfen fallen wie eine undurchdringliche Decke vom Himmel und plötzlich hört es wieder auf, als wäre nichts gewesen. Wenn du also Kapstadt im Winter besuchst, pack für alle Jahreszeiten etwas ein, denn auf dich warten Sonne, Regen, Wolken und Wind.

3. In der heutigen Strand Street begann früher der Strand
Hä was? Nein, wir wollen dich nicht veräppeln. Bis dahin, wo heute die mitten im Stadtzentrum von Kapstadt gelegene Strand Street entlanggeht, reichte viele Jahre zuvor der Strand. Sand und Meer so weit das Auge reichte. Damals hatte man auch vom Castle of Good Hope Meerblick – heute unvorstellbar. Im Zuge einer Neulandgewinnung für die immer weiter wachsende Stadt, wurde der einstige Strand zugebaut. Heute steht darauf die Foreshore – ein Stadtteil mit vielen Hochhäusern, Büros und Shops.

4. Der Company´s Garden diente ursprünglich nur als Gemüsegarten
Der Company´s Garten, die heutige Oase in der Stadt, in dem sowohl Einheimische, als auch Touristen gerne spazieren gehen, ein Picknick machen oder einfach nur die Natur genießen, war ursprünglich gar nicht als Park gedacht. Die holländische Ostindien-Flotte bautet dort Gemüse an – der heutige Company´s Garden war also nichts weiter als ein Gemüsebeet. Und er hat sich sogar noch mehr verändert: Früher war er nämlich viel, viel größer.

5. Kapstadt sollte eigentlich nur als „Tankstelle“ für Seefahrer fungieren
Ist das zu fassen? Kapstadt sollte niemals zur Stadt und schon gar nicht zur Weltmetropole werden. Die holländischen Kolonisten errichteten die Siedlung am Kap ursprünglich nur als „Tankstelle“ für Seefahrer. Hier sollten Seeleute die Möglichkeit haben, ihre Vorräte aufzufüllen, um dann die Weiterreise antreten zu können. …dann haben sie wohl gemerkt, wie schön es hier ist und sich doch anders entschieden.

6. Warum heißt der Greenmarket Square eigentlich Greenmarket Square?
Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten: Dies war früher der Marktplatz, auf dem Gemüse verkauft wurde. Und da viele Gemüsesorten ja bekanntlich grün sind, ergibt sich der Name quasi von selbst. Heute kannst du hier zwar kein Gemüse mehr kaufen, einen Markt gibt es auf den Platz aber trotzdem noch. Wenn du Souvenirs suchst, bist du hier genau richtig.

7. Elefanten haben kuschlige kleine Verwandte
Du warst schon mal auf dem Tafelberg und hast kleine pelzige Tiere gesehen? Diese kaninchengroßen Lebewesen, die einem Murmeltier recht ähnlich sehen, heißen Dassies (zu deutsch: Klippschliefer oder Klippdachs) haben große, bekannte Verwandtschaft: die Elefanten. Klingt komisch, ist aber so. Die einzig sichtbare Ähnlichkeit zwischen diesen äußerlich grundverschiedenen Tieren sind die ständig nachwachsenden Zähne im Oberkiefer.

8. In Kapstadt gibt es einen Sauerkraut-Hill
Keine Angst, es gibt hier natürlich keinen Hügel aus Sauerkraut – das ist nur eine (scherzhafte) Bezeichnung. Und zwar handelt es sich dabei um Tamboerskloof, den Teil des Signal Hill, in dem sehr viele Deutsche leben. Auch die deutsche Schule ist in diesem Stadtteil der Mother City (was vielleicht auch der Grund dafür ist, dass hier so viele Deutsche wohnen).

9. Der erste Patient, der eine Herztransplantation erhielt, hatte nicht viel davon

Viele Leute wissen, dass Dr. Christian Barnard die allererste Herztransplantation im Jahr 1967 im Groote Schuur Krankenhaus in Kapstadt durchgeführt hat. Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass sein Patient kurz danach verstorben ist. Traurigerweise verstarb Mr. Louis Washkansky 18 Tage nach der Operation an einer Lungenentzündung.

 
10. Die Vuvuzela – made in Südafrika
Spätestens seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika kennt jeder von uns eine Erfindung made in Südafrika: die Vuvuzela. Doch woher stammt eigentlich der Name dieses einzigartigen Insturments? Die Herkunft ist in der Tat umstritten. Er könnte aus der Sprache isiZulu stammen und “Krach” bedeuten oder vom Klang, der erzeugt wird: “vuvu”. Eine andere Erklärung führt in die Townships. Der Name könnte von dem Slangwort für Dusche abgeleitet sein (jemanden mit Musik duschen oder auch wegen der Duschkopfform der Instrumente).

11. 2014 wurde Kapstadt von der New York Times zum besten Reiseziel der Welt auserkoren
2014 hat die Mother City gleich ein paar Auszeichnungen eingesackt: unsere schöne Stadt wurde von keiner geringeren als der New York Times zum besten Reiseziel der Welt ausgewählt. Des Weiteren wurde Kapstadt zur Welt-Design-Hauptstadt 2014 ernannt und wurde bei den TripAdvisor´s Choice Awards zur zweit schönsten Stadt in Afrika gewählt, die man besuchen sollte. Wusstest du außerdem, dass die britische Zeitung, The Guardian, 2013 den Sea Point Swimmingpool unter die 10 schönsten Schwimmbäder der Welt gewählt hat?

12. In Kapstadt gibt es die meisten Häuser, die mehr als R20 Millionen wert sind
In keiner anderen südafrikanischen Stadt gibt es so viele teure Häuser, wie in der Mother City. In der ganzen Stadt kannst du überall traumhafte Villen bestaunen. Es scheint jedoch, dass die meisten wohlhabenden Personen ihre millionenschweren Traumhäuser in Camps Bay erbauen. Schätzungen zu Folge gibt es dort ca. 155 Villen, von denen jede einzelne mehr als R20 Millionen wert ist.

©kapstadtmagazin.de

 

Cape Point Boat Cruise

Cape Point Boat Cruise

Sir Francis Drake hat es als das “schönste Kap auf der ganzen Welt” beschrieben. Und dem werdet ihr nach dieser besonderen Bootstour definitiv zustimmen.

Von Walen (in der Saison), Erkundung von Meereshöhlen, atemberaubenden Klippen und den spektakulärsten Blick auf Cape Point vom Meer aus bietet diese Tour einfach alles! Zusätzlich kann man viele verschiedene Vogelarten beobachten oder sogar  Delfine, Robben oder Pinguine sehen. Während der Tour erzählt euer Skipper spannende Geschichten. Zum Beispiel vom Bau des mächtigsten Leuchtturms Afrikas, Schiffbrüchen, bis zu einem entflohenen Sklaven, der in einer Höhle in Cape Point Unterschlupf fand…

Auf dem Rückweg gibt es noch einen Zwischenstopp am bekannten Boulders Beach um die  Pinguinkolonie von der Seeseite aus zusehen.

Mehr Infos über das Kap der Guten Hoffnung und Cape Point findet ihr hier >

Cape Point – where 2 great oceans meet!

 

Described by Sir Francis Drake as the “Fairest Cape in the whole circumference of the world”. And you’ll definitely agree once you have experienced the magnificent guided cruise.

This cruise offers everything from whales (in season), exploring ocean caves, stunning cliff faces and the most spectacular view of Cape Point from offshore. You will also see many different bird species or may even meet up with a school of dolphins on the way.

The skipper has many stories to relate. From the building of the most powerful lighthouse in Africa, shipwrecks, maritime tradition, an escaped slave who took shelter in a cave at Cape Point and many more. On our way back we stop off at the Boulder’s to view the African Penguin colony from the seaward side.

 

Your Agetaways Team

Agetaways – Ihr Partner in Südafrika
Agetaways – Your gateway to Africa

© boatcompany.co.za

District Six Museum in Kapstadt

District Six Museum in Kapstadt

Anerkennung und Ehrerachtung für die Menschen, die damals vertrieben wurden

Das District Six Museum befindet sich in der Buitenkant Street und wurde bereits 1994 eröffnet. Fast schon tragikomisch ist der Fakt, dass das Gebäude in dem sich das Museum befindet, eine ehemalige Kirche war, nämlich die Buitenkant Street Church. Sonntags kamen ehemalige Anwohner zur Messe und es war zugleich ein Ort des Widerstands gegen die Apartheidgesetze. In Andacht an die damalige Vertreibung und die Ungerechtigkeit erhalten die entwurzelten Menschen hier im Museum eine Stimme, Erinnerungen an das friedliche Zusammenleben und an das Stadtviertel bekommen Raum zu gesprochen.

Beim Betreten des kleinen Museums fühlt man sich automatisch um Jahre zurück versetzt. Alte Fotografien der Menschen aus dem Viertel hängen an den Wänden, unzählige alte Straßenschilder sind auf einer Art Säule aufgehängt und detailgetreue Zimmer der Häuser nachgebaut. An Littfaßsäulen liest man sich durch berührende Zeitungsberichte des Cape Argus aus dem Jahr 1959, Anwohner kommen zu Wort, das Unverständnis der Einwohner wird mehr als ersichtlich. Die Bilder der Schutthaufen, der abtransportierten Güter und der verzweifelten Menschen sprechen Bände. An Karten wird zudem veranschaulicht, welche Bereiche nacheinander geräumt wurden und man lernt bedeutende Menschen des Widerstands kennen.

Und dann gibt es noch eine ganz besondere Karte. In der Mitte des Museums befindet sich eine knapp vier mal sechs Meter große Karte des District Six, alle Straßen und alle Häuser sind dort eingezeichnet. Und ehemalige Anwohner, die sich nach 1998 entschlossen haben, wieder zurückzuziehen, haben hier ihr altes Zuhause eingezeichnet.

Es ist ein sehr kleines Museum, aber man erhält einen guten und übersichtlichen Rückblick über den Stadtteil District Six. Und diese Rückschau geht einem richtig nahe.

 

Text & Bilder © kapstadtmagazin.de