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Category: Sightseeing

Robben Island

Robben Island

Wohl kaum ein anderer Ort in Südafrika ist so sehr mit der Geschichte des Landes verbunden wie die 574 Hektar große Insel in der Tafelbucht. Auch wenn Robben Island im Laufe des letzten Jahrhunderts auf verschiedenste Weisen genutzt wurde – von einer Lepra-Kolonie über ein gewöhnliches Gefängnis bis hin zu einer Festung während der Weltkriege – ist es wohl international vor allem bekannt wegen des Gefängnisses für politische Häftlinge während der Apartheid.

Gefängnisinsel Robben Island erst seit September 1996 ein Museum

Seit Mitte des 17. Jahrhunderts wurden hier Gefangene gehalten. Unzählige versuchten zu fliehen, doch die meisten von ihnen scheiterten und ertranken, bevor sie das sichere Ufer errreichen konnten. Der letzte Insasse verließ Ende 1996 die Insel. Am 4. September des selben Jahres erklärte die südafrikanische Regierung Robben Island zum National Monument und Museum.
Der berühmteste Insasse von Robben Island war sicherlich Nelson Mandela, Südafrikas erster demokratisch gewählter Präsident. 18 seiner 27 Haftjahre verbrachte er in der Zelle 5. Besonders diese wird täglich von unzähligen Besuchern besichtigt. Noch heute wird die Museumsinseln von den Verantwortlichen möglichst authentisch erhalten.

Robben Island war auch mal Versorgungsstation für Seefahrer
Im 19. Jahrhundert schickten die Briten sogar Prostituierte, Leprakranke, sowie psychisch Kranke nach Robben Island. Zwischenzeitlich, aber auch schon während der Nutzung als Gefängnis, diente die Insel auch als Versorgungsstation für Seefahrer, als Walbeobachtungstation und militärische Basis. Der dafür benötigte Fährverkehr diente aber zu vielen Insassen als Möglichkeit zu fliehen. Deswegen wurden  die Stationen nach wenigen Jahren wieder geschlossen.

1999 wurde Robben Island zum Unesco Weltkulturerbe erklärt.

Besonders interessant ist hier, dass ehemalige politische Gefangene hier die Touristenführungen leiten. Seit Dezember 2001 legen mehrmals am Tag Fähren vom Nelson Mandela Gateway nahe des Clock Towers an der V&A Waterfront nach Robben Island ab.
Hier findet man auch ein Museum, das die Geschichte von Robben Island und des politischen Widerstandes gegen Unterdrückung und für Freiheit und Demokratie darstellt.

Robben Island, the unique symbol of “the triumph of the human spirit over adversity, suffering and injustice” with a rich 500 year old multi-layered history. Visited every year by thousands of people eager to understand and honour the important aspects of South Africa’s history that the Island represents.

For nearly 400 years, Robben Island, 12 kilometres from Cape Town, was a place of banishment, exile, isolation and imprisonment. It was here at Robben Island that rulers sent those regarded as political troublemakers, social outcasts and the unwanted of society.

Robben Island has not only been used as a prison. It was a training and defence station in World War II (1939-1945), a hospital for leprosy patients, and the mentally and chronically ill (1846-1931).

Today Robben Island is a South African National Heritage Site as well as a UNESCO World Heritage Site.

South Africa’s first democratically elected president – Nelson Mandela – spent 18 years of his 27 years in prison on Robben Island. Easily the most famous of the island’s political prisoners, Mandela was by no means the island’s only notable inmate. South African presidents Kgalema Motlanthe and Jacob Zuma also spent time there.

dt. Text: KapstadtMagazin.de

Das Mega Museum “Zeitz MOCAA” in Kapstadt

Das Mega Museum “Zeitz MOCAA” in Kapstadt

Das neue Zeitz Museum of Contemporary Art Africa in Kapstadt ist in einem alten Getreidesilo an der berühmten Waterfront untergebracht. Der britische Architekt Thomas Heatherwick hat das Silo umgebaut und neu designt und damit ein weiteres Wahrzeichen für Kapstadt geschaffen.

Seit dem 22. September 2017 steht eines der größten Museen für zeitgenössische Kunst in Afrika und zwar in der Mother City. In einem historischen Getreidesilo an Kapstadts Victoria & Alfred Waterfront wird das Zeitz Museum of Contemporary Art Africa (Zeitz MOCAA) seine Pforten für Kunstliebhaber öffnen.

Jochen Zeitz und seine Sammlung

Auf neun Etagen, 6.000 Quadratmetern Galerie- und 3.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche entsteht hier eines der größten Museen Afrikas für zeitgenössische Kunst. Die private Sammlung afrikanischer Kunst des deutschen Initiators, Kunstsammlers und Namensgebers Jochen Zeitz wird Bestandteil der Dauerausstellung.

Für das neue Mega-Museum hauchte der international renommierte Londoner Architekt Thomas Heatherwick neues Leben in ein 95 Jahre altes Getreidesilo. Der spektakuläre Museumsbau in Kapstadts berühmtem Hafenviertel gilt schon jetzt als eigenes Kunstwerk. Zeitz MOCAA ist das größte Kunstmuseum, das in den letzten 100 Jahren in Afrika entstand, und das erste große Museum Afrikas, welches der zeitgenössischen Kunst des schwarzen Kontinents und seiner Diaspora gewidmet ist. Für Kapstadt wird es neben dem Tafelberg und dem Kap der Guten Hoffnung einer der Haupt-Tourismusmagneten werden.

Bereits am 1. März 2017 eröffnet das Fünf-Sterne-Hotel The Silo, dessen 28 Zimmer sich in den oberen sechs Etagen des Getreidesilos befinden.

Standort Waterfront

Der Standort des neuen zeitgenössischen Museums ist gut gewählt. Die V&A Waterfront zieht jährlich über 24 Millionen Besucher an und die Museumsgründer rechnen daher realistisch mit mehr als einer Million Gäste im ersten Jahr.

Kunstsammler Zeitz möchte den Kontinent Afrika durch die Kunst begreifbar machen und sorgt mit dem sogenannten „Access for All“-Programm dafür, das garantiert keinem Besucher der Eintritt aufgrund fehlender finanzieller Mittel verwehrt wird. Das Programm ermöglicht allen unter 18-jährigen Besuchern ganzjährig kostenlosen Eintritt. Zusätzlich erhalten alle südafrikanischen Staatsbürger jeden Mittwoch kostenfreien Zugang, freitagabends zu den „Late Night Fridays“ werden die regulären Tickets zum halben Preis angeboten.

Auch über die Grenzen Kapstadts hinweg ist Bewegung in der Kunstszene Südafrikas. Längst verändern junge Kreative auch das Stadtbild in Johannesburg und Durban. In alten Industrievierteln entstehen neue Kreativzentren, Boutique-Hotels und Hot-Spots für internationale und einheimische Freigeister. In Johannesburg geben das Wits Art Museum, das Museum of African Design und der FNB Joburg Art Fair bereits Einblicke in die zeitgenössische Kunst Afrikas und modernes Design aus Südafrika.

Bilder und Text: © kapstadtmagazin.de

Bungee Jumping von der Bloukrans Bridge

Bungee Jumping von der Bloukrans Bridge

Für viele Kapstadtbesucher gehört ein Abstecher auf die Garden Route zu einer gelungenen Südafrikareise unweigerlich dazu. Etwa 550 Kilometern östlich, entlang der N2, zwischen dem beliebten Küstenort Plettenberg Bay und dem Tsitsikamma National Park thront sie. Die Bloukrans Bridge. Mit 216 Metern ist sie die unangefochtene Königin unter den Brückenbauten Afrikas.

So hoch ist keine andere auf dem schwarzen Kontinent.

Das Unternehmen Face Adrenalin hat aus dieser einmaligen Location Kapital geschlagen.  Seit 1997 bieten sie Adrenalinjunkies aus aller Welt die ultimative Bühne, um sich ihrer Angst zu stellen. Bungee Jumping der Superlative. Von keiner Brücke auf diesem Globus kann man sich extremer in die Tiefe stürzen.

Bist du mutig genug?

Text © kapstadtmagazin.de