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7 Regeln für deinen ersten südafrikanischen Braai

7 Regeln für deinen ersten südafrikanischen Braai

7 Regeln, die du bei deinem ersten südafrikanischen Braai beachten solltest

Du bist im Urlaub in Südafrika und wirst plötzlich zu einem typisch südafrikanischen Braai eingeladen?! Glückwunsch. Das ist eine echte Freundschaftsanfrage und bedeutet eine Menge Spaß. Es kann aber auch etwas unheimlich sein, denn es gibt eine Reihe an Ge- und Verboten, die du im Voraus kennen solltest.

Südafrikaner haben einige besondere Traditionen. Sie lieben Wein, laufen barfuß durch die Gegend und grüßen sich mit “howzit bru”. Und das „now now“ spiegelt hervorragend die südafrikanische ‚easy-going’-Mentalität wieder: etwas könnte jetzt gleich, aber auch erst in ein paar Tagen passieren. Allerdings ist der Braai wohl das was am meisten Sorgen bereitet. Ein was? Ja genau, ein Braai.

1. “Steht Braai in Südafrika für BBQ?“

Diese Frage ist das erste absolute No-Go! Vergleiche nie einen südafrikanischen Braai mit einem stinknormalen BBQ! Nimm diese Worte am Besten nie in den Mund, während du dich in Südafrika aufhälst. Braai ist in der Tat ein sehr beliebter und unverzichtbarer Teil der südafrikanischen Kultur, aber trotzdem kein simples BBQ. Es gibt sogar einen Tag, der danach benannt ist, nämlich der Braai Day. Und welcher Grillabend kann das sonst von sich behaupten? Gar keiner, richtig!

2. Was ziehe ich zu einem südafrikanischen Braai an?

Kann man bei der Kleiderordnung überhaupt was falsch machen? Eigentlich nicht, denn grundsätzlich ist der Dresscode für einen südafrikanischen Braai sehr lässig (sofern nichts anderes auf der Einladung steht!). Suche dir bequeme, komfortable Kleidung aus und vielleicht einen Pullover, falls es abends etwas kühler wird.

3. Muss ich etwas mitbringen, wenn ich auf einen südafrikanischen Braai eingeladen werde?

Die meisten Grillfeste in Südafrika stehen unter dem Motto „Bring mit, was du isst!“. Der Grillmeister bietet Ort und Ausstattung, dafür bringen die Gäste ihr eigenes Fleisch und möglicherweise auch ihre Getränke mit.

4. Welches Fleisch sollte es sein?

An diesem Punkt ist besonders wichtig, dass Huhn für Südafrikaner kein „echtes“ Fleisch ist.Hähnchen wird sogar als vegetarisches Gericht angesehen.

Wenn du bei deinem ersten Braai besonders beeindrucken willst, dann bring ein Steak oder Rippchen vom Metzger mit.

Darüber hinaus ist es natürlich höflich und nett, wenn man noch einen Salat, einen Kartoffelauflauf oder eine Flasche Wein beisteuert. Auch ein sogenanntes „Braai Brot“, ein Sandwich mit Käse, Zwiebeln und Tomaten, wird immer gern gesehen.

5. Wann sollte ich auf einem südafrikanischen Braai auftauchen?

Wenn auf der Einladung “ab 14:00 Uhr“ steht, dann darfst du auf keinen Fall um 14 Uhr auf der Matte stehen. Denn dann bist du allein und stresst zudem den Gastgeber. Ein südafrikanischer Braai ist in der Regel ein Nachmittags- und / oder Abendevent. Die Idee ist, dass jeder nach und nach eintrifft.

6. Wie sollte ich mich bei einem südafrikanischen Braai verhalten?

In Südafrika gilt: zuerst alles grillen, dann essen. Also nicht wie eine hungrige Hyäne am Grill sitzen und darauf warten, am ersten Fleischspieß nagen zu dürfen! Als echter Südafrikaner wartet man, bis alles ordentlich gegrillt ist. Und dann isst man schön gemeinsam alles auf einmal auf.

7. Gibt es sonst noch etwas zu beachten?

Ja! Falls du je auf die Idee kommen solltest, selbst mal ein Grillfest zu veranstalten, lade niemals zu einem ‚vegetarischen Braai’ ein! Es sei denn, du willst deine südafrikanischen Gäste zur Weißglut bringen. Genauso solltest du deine deutschen Grillweisheiten für dich behalten. Südafrikaner sehen sich selbst als Grillweltmeister und könnten sich dadurch auf den Schlips getreten fühlen.

Wenn du diese Regeln beachtest, kann nichts mehr schief gehen. Niemand wird bemerken, dass es dein erster Braai ist und du bis jetzt eigentlich keinen blassen Schimmer davon hattest.

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© Bild & Text: kapstadtmagazin

Kapstadt: Vier Jahreszeiten an einem Tag

Kapstadt: Vier Jahreszeiten an einem Tag

Wann ist die beste Reisezeit für Kapstadt? Natürlich immer! Dennoch haben alle Monate in der Mother City ihre Besonderheiten und diese wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

In Kapstadt, so sagt man, kann ein Tag vier Jahreszeiten haben. Doch was kennzeichnet Frühling, Sommer, Herbst und Winter? Und welches ist die beste Reisezeit für Kapstadt? Darauf gibt es eine laaaange Antwort. Wir geben deshalb einen kleinen Einblick in die Jahreszeiten, ihre Temperaturen und Qualitäten.

Frühling in Kapstadt

Es ist September, die Temperaturen in Kapstadt steigen wieder und Frühling ist in der Luft. Kapstadt ist jetzt in voller Blüte. Die Westküste ist berühmt für seine Blütezeit, die du dir unbedingt anschauen musst.

Der Frühling ist eine perfekte Reisezeit, um Kapstadt zu besuchen. Das Wetter am Kap ist mild, die durchschnittlichen Temperaturen liegen zwischen 15 Grad im September und 17 Grad im Oktober mit vielen Tage in den [Mitt-] Zwanzigern. Die Tage werden länger, genug Zeit um Kapstadts Sonne zu genießen.

Was tun in Kapstadt im Frühjahr? Es gibt viele Möglichkeiten: Der Frühling ist die beste Zeit für Walbeobachtungen. Also auf nach Hermanus – die Wal-Hauptstadt der Welt – oder Plettenberg Bay. Für die Sportler ist Frühling die ideale Jahreszeit zum Wandern. Die Sonne ist mild, die Umgebung prächtig mit all den blühenden Blumen und der Wind bläst nicht so stark im Frühjahr. Also Wanderschuhe an und rauf auf den Tafelberg oder zur Wanderung auf Kapstadts schönsten Wanderstrecken.

 

Agetaways beach cape town

Sommer in Kapstadt

Die Sommer in Kapstadt locken viele Touristen an. Diese Saison ist warm und trocken. Die heiße Jahreszeit beginnt Ende November und dauert bis Februar. Die durchschnittliche Temperatur liegt bei 25 Grad. Januar und Februar sind die wärmsten Monate – da kann man bei über 30 Grad schon mal mächtig ins Schwitzen kommen. Es wird nachts nicht kälter als 14 Grad, der Pelzmantel kann also Zuhause bleiben. Genauso wie der Regenschirm, denn die Niederschlagsmenge im liegt zwischen 14mm und 24mm.

Sonnencreme, Après-Lotion und ein Hut gehören dagegen auf jeden Fall in den Koffer, denn die Sonne scheint etwa 10,5 Stunden pro Tag. Die Luftfeuchtigkeit ist jetzt am niedrigsten. Die höchste Temperatur, die je in Kapstadt gemessen wurde, waren dampfende 41,3 Grad im Januar. Der “Cape Doctor”, ein starter Süd-Ost-Wind, bringt aber meistens eine kühlende Brise. Wenn allerdings der Bergwind von der Karoo auf Kapstadt trifft, wird es heiß, heiß und nochmal heiß!

Was gibt es in Kapstadt im Sommer zu tun? Puh, das Angebot ist endlos. Damit ihr euch in der Planung nicht vollkommen verliert – “first things first”: Packt die Badesachen ein! Mit Sonnencreme und Hut solltet ihr zuallererst einen der wunderschönen Strände Kapstadts besuchen.

Ihr habt etwas mehr Zeit und Sandburgen bauen ist euch nicht genug? Kein Problem! Wie wäre es mit einem Paragliding-Flug oder Kite-Surfing-Unterricht? Adrenalinjunkies entscheiden sich zum Beispiel für einen Tauchgang mit den großen weißen Haien in der Nähe von Hermanus.

Wie ihr seht gibt es jede Menge zu erleben und nach so einem heißen Sommertag möchte man sich ja auch einfach mal entspannt zurücklehnen und den atemberaubenden Sonnenuntergang über dem Ozean genießen. Dazu ein leckerer Cocktail? Klingt fast zu schön, um wahr zu sein, nicht wahr?

Agetaways vineyards cape town

Herbst in Kapstadt

Herbst in Kapstadt – März und April – ist eine der schönsten Reisezeiten. Die Weinberge im Kap verwandeln sich in leuchtendes Rot, Braun, Orange und Gelb, während die Temperaturen angenehm bleiben. Die Durchschnittstemperatur im März ist 20 Grad und 18 Grad im April. Der Wind fällt und die Hänge auf dem Land werden zu Gold- und Scharlachfeldern. Insider sagen, der Herbst sei die beste Reisezeit für Kapstadt.

Was gibt es in Kapstadt im Herbst zu tun? Der Herbst ist die ultimative Saison für eine Tour in die Winelands. Viele Touristen wählen die Nebensaison, um in das schöne Constantia Tal und in Richtung Stellenbosch zu reisen. Ein Tagesausflug oder ein Wochenende auf den Weinfarmen von Stellenbosch und Constantia gehört auf jeden Plan. Auch die Botanischen Gärten in Kirstenbosch sind auch im Herbst einen Besuch wert.

Winter in Kapstadt

Winter – wenn man es wirklich so nennen kann – beginnt, sobald die Kaltfront vom Atlantik rollt. Der Winter in Kapstadt, lokal auch als die grüne Saison bekannt, ist eine nette Ablenkung von der langen Strand-Wetter-Saison. Kapstädter verschwinden am ersten Wintertag in ihrem Kokon und kommen erst heraus, wenn es wieder 22 Grad wird.

Der Wind ändert sich vom legendären South Eastern oder Cape Doctor zu den berüchtigten Nord-West Winden. Die Wintersaison dauert von Ende Mai bis August. Wind und Regen fegen manchmal die Straßen von Kapstadt, aber an anderen Tagen steigt die Temperatur auf bis 25 Grad.

Wer Kapstadt im Winter besucht und sich fragt, was er einpacken soll, nimmt am besten etwas für jede Jahreszeit mit. Sonne, Regen, Wolken, Wind: Während eines guten Kapstädter Winters erlebt man alles.

Die durchschnittliche Höchsttemperatur im Winter beträgt 17 Grad mit einer Mindesttemperatur von 8 Grad im Juni, Juli und August. Der Niederschlag in Kapstadt liegt zwischen 82mm und 105mm. Einzigartig für Kapstadt ist der Platzregen. Die Tropfen fallen direkt aus dem Himmel, wie eine Decke aus kleinen Tropfen.

Der Winter ist eine sehr schöne Reisezeit in Kapstadt für alle, die freie Natur lieben und nicht jeden Tag 30 Grad brauchen. Die Vegetation saugt das Wasser auf und blüht in ganz Kapstadt. Die Kap-Halbinsel wird man nie grüner sehen. Was gibt es im Winter in Kapstadt zu tun? Wenn eine Kaltfront kommt, dann hat Kapstadt immer noch eine breite Palette an Restaurants und Cafés zu bieten, wo man sich mit einem Glas Wein in der Nähe von einem Kamin wärmen kann.

Die perfekte Jahreszeit für dich gefunden? Dann schau auf unsere Webseite und such dir die perfekte Tour dazu aus. www.agetaways.com

Text © kapstadtmagazin

So lekker isst Südafrika: Potjiekos

So lekker isst Südafrika: Potjiekos

Potjiekos ist ein südafrikanischer Eintopf.

Wörtlich übersetzt bedeutet Potjiekos kleiner Topf mit Lebensmitteln. Es handelt sich um einen Eintopf, der ursprünglich im Freien zubereitet wurde. Gekocht wird traditionell in einem runden, gusseisernen, dreibeinigen Topf. Der Potjie ist ursprünglich ein niederländischer Schmortopf aus dem 17. Jahrhundert. Früher haben die Menschen oft Tierdung als Feuermaterial benutzt, weil oft Rohstoffknappheit herrschte.

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