To tip or not to tip?

To tip or not to tip?

Dein Trinkgeld-Guide für Südafrika

Trinkgeld ist überall auf der Welt ein kniffliges Thema – in jedem Land gibt es eine andere Etikette. Legen zufriedene Restaurantbesucher in den USA zum Beispiel satte 20 Prozent der Rechnung auf den Tisch, ist in Deutschland etwa die Hälfte üblich und in Asien sieht es wieder anders aus. Natürlich hat auch Südafrika beim Thema Trinkgeld seine Eigenheiten. Wie viel Rand sollte ich dem Kellner geben und was ist Usus gegenüber Hotelpersonal? Besonders knifflig: Bekommen die zahlreichen Parkwächter der Mother City eigentlich auch etwas und wie verhalte ich mich auf Safari? Wir haben uns schlau gemacht, damit ihr bei eurem Kapstadt-Urlaub auf keinen Fall ins Fettnäpfchen tappt!

Parkwächter

Parkuhren sucht man in Kapstadt vergebens. Stattdessen bezahlst du hier sogenannte Parkwächter. Aber Achtung: Auf den Straßen der Mother City triffst du nicht nur offizielle, von der Stadt angestellte Parkwächter, sondern auch inoffizielle, selbsternannte Geldeintreiber.

Die Mitarbeiter der Stadt halten sich meist im Zentrum auf, sind in blau und orange gekleidet und tragen eine kleine, mobile Maschine bei sich. Mit dieser drucken sie Parkscheine aus und scannen Nummernschilder ein, um Zechprellern auf der Spur bleiben zu können. Hier ist ein Trinkgeld kein Muss, aber ein paar Rand werden natürlich dankbar angenommen.

Safari-Guides & Angestellte der Safari-Lodges

Safari und alles, was damit einhergeht, ist nicht nur wegen der Tiere ein tolles Erlebnis in Südafrika, sondern auch wegen der Angestellten, die alles im Griff haben. Es gibt die Guides und Ranger, die dich sicher durch die Landschaft führen, dir die (oft verborgenen) Tiere zeigen und ein unvergessliches Erlebnis in der Wildnis schaffen. Dazu kümmern sich Portiers um dein Gepäck, der Zimmerservice zaubert in Windeseile Ordnung und macht dein Bett und die Kellner tischen dir allerlei Köstlichkeiten auf. Portiers, Zimmermädchen und Kellnern solltest du am Ende deines Aufenthaltes „danken“. Natürlich kommt es hier auf die Dauer deines Besuchs an und wie gut dir der Service der Lodge gefallen hat. Bedenke die Servicekräfte mit Beträgen zwischen 20 und 100 Rand – je nach Dauer des Aufenthaltes – oder hinterlasse ein Sammeltrinkgeld für alle Angestellten. Für die Ranger der Lodges solltest du ein Minimum von 100 Rand einplanen, je nachdem wie dir die Game Drives gefallen haben.

Restaurants

Kapstadt ist ein echtes Feinschmeckerparadies. Fast überall bekommst du großartiges Essen zu super Preisen. Hier verhält es sich mit dem Trinkgeld wie in Deutschland. 10 % der Rechnung sind üblich, aber natürlich kommt es auch hier auf den Service und die Qualität der Speisen an. In exklusiven Restaurants mit ausgesprochen gutem Service werden 15% gerne gesehen.
Bei größeren Gruppen – ab 6 oder 8 Gästen – wird häufig bereits seitens des Restaurants Trinkgeld berechnet und am Ende der Rechnung aufgeführt. Grundsätzlich ist es besser, Bares zu geben, da mit Kreditkarte gezahlter Tip oft erst am Ende eines Monats an die Kellner verteilt wird. Bedenke: In den meisten Restaurants verdienen die Kellner nur ihr Trinkgeld. Ein fester Stundenlohn ist hierzulande unüblich.

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Your Guide to Tipping in South Africa

How much does ‘thank you’ cost in the rainbow nation? Tipping is a tricky topic the world over – every country seems to have its own confusing etiquette.

In America 20% is the standard amount for a server, and in Australia it’s generally accepted that the bill is paid as is – a tip need only be given in outstanding circumstances. Here in the rainbow nation though, we find ourselves somewhere in between.

Generally speaking, it’s acceptable that diners tip 10% (of their restaurant bill) as a minimum.

©Kapstadtmagazin

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